Halswirbelsäule - Probleme, Ursachen und Behandlung

Halswirbelsäule Ursachen

Ein weitverbreitetes Problem in der unserer heutigen Welt, geprägt durch Home Office und Büroalltag sind Beschwerden an unserer Halswirbelsäule. Und auch unsere Kinder, die mittlerweile täglich stundenlang vor digitalen Medien sitzen und die Zeit damit totschlagen. Die Welt dreht sich immer mehr um Bildschirme, egal ob es um den PC, Laptop, Smartphone, Tablet oder Fernseher geht. Natürlich sind nicht nur die Büroarbeit und Freizeitbeschäftigung am Bildschirm schuld. Jobs mit hoher eintöniger Belastung vor dem Körper oder über dem Kopf (Fließbandarbeit/Elektriker/Trockenbau) tun ihr Übriges, um solche Beschwerden auszulösen.

 

Auch bei meinen Patienten kommt es immer häufiger vor, dass der Alltag einen einholt und uns Probleme bereitet. Erst werden diese Schmerzen und Beschwerden ignoriert. Womöglich auch mit Schmerzmedikamenten bekämpft, nur um leistungsfähig zu bleiben. Es ist nicht selten, dass mir Patienten sagen, sie hätten „keine Zeit, um sich um ihre Gesundheit zu kümmern“ oder „ich darf jetzt nicht in Krankenstand gehen, was würde mein Chef dazu sagen?“.

 

Es kommt der Zeitpunkt, an dem sich diese Menschen fragen, warum sie Beschwerden an der Halswirbelsäule haben und wie lange sie das noch ertragen müssen. Dabei wurden eventuell unzählige Arztbesuche fällig und Medikamente verschlungen. Letztendlich merken sie, dass ihr Leid nicht besser wird.

Die häufigsten Ursachen für Schmerzen an der Halswirbelsäule

Büroangestellte verbringen mit Abstand die meiste Zeit vor dem Bildschirm. Grundsätzlich ist an der Arbeit nichts auszusetzen, es sei denn der Arbeitsplatz ist nicht auf die Person optimiert. Außerdem werden kleine Pausen oder Bewegungsübungen meist nicht oder nicht richtig durchgeführt.

Der falsche Bürostuhl

Ein qualitativ hochwertiger Bürostuhl muss heutzutage mehrere Einstellmöglichkeiten mitbringen, um den Mitarbeiter ein möglichst bequemes und rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Angefangen von der einstellbaren Sitzhöhe über die Sitzflächen- und Lehnenneigung bis hin zu den variabel einstellbaren Armlehnen. Alles muss an die Person optimal angepasst sein. Ohne die geeigneten Einstellungen läuft man Gefahr, schnell die ersten kleinen Beschwerden zu spüren.

Ein nicht passend eingestellter Tisch

Ein moderner Tisch sollte heutzutage höhenverstellbar sein. Eine Option bietet auch ein Tisch, der sowohl als Arbeitsplatz im Sitzen als auch Stehtisch verwendet werden kann. Der Tisch sollte genügend Platz für alle benötigten Dinge haben. Dennoch sollte sich nicht alles Notwendige auf diesem Tisch befinden. Auf diesen Grund komme ich im nächsten Abschnitt zu sprechen.

Kein Raum für Bewegung

Stellen Sie nicht alle notwendigen Geräte und Utensilien auf den Arbeitstisch. Das Stichwort hierfür heißt „Bewegung“. Natürlich sollte alles in einer sinnvollen Entfernung platziert sein. Aber so, dass man selbst aufstehen und hingehen muss.

 

An dieser Stelle sagen meine Patienten „Bürojob und Bewegung passen ja überhaupt nicht zusammen!?“. Grundsätzlich würde jeder auf Anhieb zustimmen, nur ganz so richtig ist das doch nicht. Man kann sich schnell ein paar Situationen schaffen, in denen man sich mehr bewegt, als es der Job normalerweise verlangt.

 

Ich empfehle meinen Patienten hier den Gang zur Kaffeemaschine oder zum Wasserspender. Den Kopierer/Drucker auf der anderen Seite des Raumes zu platzieren ist hier sehr hilfreich. Zusätzlich gibt es ein paar Übungen, die jede Person während der Arbeit einbauen kann. Dadurch schafft man sich eine Erleichterung.

Monotone Belastung in körperlich anspruchsvollen Berufen

In diesem Fall ist es nicht einfach, den Arbeitsplatz optimieren, da diese Berufe an gewisse Abläufe oder Werkzeuge gebunden sind. Hier gilt die klare Empfehlung die Arbeitsschritte anzupassen. Sie sollten es mit beiden Armen abwechselnd probieren oder die Aufgaben mit einem Kollegen tauschen. Natürlich sollte hier alles nur in Absprache mit den Führungskräften passieren. Man sollte keine Angst haben, Schmerzen oder Probleme bei der Arbeit zu äußern. Möglicherweise bietet sich dadurch die Möglichkeit intern die Arbeitsplätze dauerhaft zu tauschen und etwas zu tun, was einen nicht mehr an die körperlichen Grenzen bringt.

Dennoch gibt es eine große Gemeinsamkeit der beiden Ursachen: die zu schwache und verspannte Muskulatur der einzelnen Person. Hier ist es völlig gleich, was für Belastungen auf einen zukommen. Wenn die Muskulatur schon so weit ist, dass man dadurch schon bei den einfachsten Alltagstätigkeiten Beschwerden und Schmerzen in der Muskulatur hat, hilft nur eins: Physiotherapie und Massagen

Sie haben aktuell HWS Beschwerden oder sogar Schmerzen und wissen nicht mehr weiter?

Mein Name ist Mario Eres, ich bin diplomierter Physiotherapeut und habe durch meine jahrelange Arbeit im Fürther Klinikum und Rehab Linz umfangreiche klinische Therapie-Erfahrung.

 

Zusätzlich behandle ich als Wahltherapeut seit 2018 Privatpatienten – von professionellen Athleten (FC Nürnberg, HC  Linz) mit Sportverletzungen, Erwachsenen mit Rückenbeschwerden aber auch Kindern und älteren Personen.


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